Rotomoulding | Rotationssintern | Rotationsguss


 

Beim Rotationssintern / Rotationsguss (im Engl. Rotomoulding) wird Kunststoffgranulat mit genau definierter Korngrößenverteilung in Stahlblech-, Aluminiumguß- oder gefrästen Aluminiumformen biaxial, über Dreharme in, mit Gas oder Strom beheizten Öfen, rotiert. Die Kunststoffkörner schmelzen dann an der Forminnenseite sukzessiv an (daher auch Rotationsschmelz-Verfahren genannt). In separaten Kühlkammern wird dann die teigige Kunststoffmasse auf die Entformungstemperatur gebracht.

Wir fertigen hochwertigste, kundenspezifische Kunststoffteile im Rotationssinter-Verfahren für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche aus Polyethylen PE, Polypropylen PP, Polyamid PA, Quervernetztes Polyethylen XPE usw. Das Aufspannmaß unserer größten Rotationssintermaschine ermöglicht Kunststoffteile mit einem Volumen von über 40 000 Liter (beginnend von 200 ml).

Seit Mai 2015 sind Hohlkörper mit über 40 000 L am Standort Holzhausen rotierbar. 

  • Sehr günstige Formkosten, im Vergleich zu Spritzguss bzw. Blow-Moulding
  • Trotz günstiger Formkosten relativ hohe Ausbringungsmengen möglich. Somit sehr gut geeignet für Klein- und Mittelserien.
  • Rotationsgeformte Teile weisen eine sehr gute chemische Beständigkeit mit gleichzeitiger UV-Beständigkeit auf.
  • Oberflächenbeschaffenheit frei wählbar: sand-/stahlkugel-/glasperlengestrahlt oder auch glänzend, matt usw.
  • Jegliche Farbgebung, inkl. Effektfarben, reailsierbar
  • Schlagzäh auch bei sehr tiefen Temperaturen
  • Rotationsgeformte Teile sind weitgehend spannungsfrei und nahtlos
  • Teile mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften sind im Rotomoulding fertigbar
  • Verschiedenste Arten von Inserts bzw. Montageteilen lassen sich mitrotieren (sehr großer Vorteil gegenüber Spritzguss bzw. Blow-Moulding)
  • Jegliche Geometrien lassen sich realisieren; dem Rotationsguss sind nahezu keine geometriebedingten Grenzen gesetzt.
  • Somit findet das Rotomoulding/Rotationssintern in jeder Branche seinen Verwendungszweck -> Technische Hohlkörper (Beleuchtung, Möbel, Landwirtschaft, Baumaschinen, Freizeit, Garten, Medizin, Motorrad, PKW, LKW, Waggonbau), Nautischer Bereich (Boote, Yachten, Kajaks, Schwimmkörper, Wassertanks,...), Kunststoff Tanks, Figuren, Abdeckungen, Verpackungen, Gefahrengutbehälter, generelle Sichtteile usw.

 

HINWEIS: Mithilfe von geschäumten PE lassen sich im Rotomoulding/Rotationssinter-Verfahren auch Verbundswerkstoffe erzeugen (bis zu 3-Layer). Vorteil: Gewichtsersparnis bei gleichzeitiger Erhöhung der Stabilität.

 

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